Den Nachbarn besuchten die Bewohner der Lebenshilfe Wohnstätte Flammersfeld am Wochenende. Keine 200 Meter trennt das Wohnheim der Lebenshilfe Flammersfeld und das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Verbandsgemeinde Feuerwehr Flammersfeld, Löschzug Flammersfeld. Die Jugendfeuerwehr hatte im Rahmen ihrer Aktion „Sozialer Tag“ die Bewohner der Lebenshilfe Flammersfeld eingeladen. Eine Gruppe der Jugendfeuerwehrler mit ihrem Betreuer Daniel Krämer holten die behinderten Bewohner ab. Auf dem großen Vorplatz des Feuerwehrhauses wurden sie begrüßt und man stellte sich zum gemeinsamen Erinnerungsfoto auf. Zum Einstieg in den Kennenlern-Sozial-Tag boten die Jugendfeuerwehrler eine kleine Löscheinsatzübung. Aus dem TSF holten die Jungen und Mädchen die Schläuche, rollten sie aus und schlossen sie an den Verteiler an. Eine andere Gruppe hatte bereits den Anschluss an den Überflurhydranten sicher gestellt und dann hieß es an allen drei Rohren „Wasser marsch“. Lang schossen die Wasserstrahlen in den sonnenbeschienenen Parkplatz. Nach der Demonstrationsübung wurde zwei Rohe wieder abgebaut, eins blieb für die Bewohner liegen. An ihm durften sie einmal ausprobieren wie es ist am Strahlrohr zu stehen und den harten Wasserstrahl in die Flammen zu halten. Während eine Gruppe unter der Führung von Jugendsprecher Philipp Krämer das neue Feuerwehrfahrzeug HLF 20/16 erläuterte und die verschiedenen Gerätschaften und ihren Zweck vorstellte und veranschaulichte, ging eine andere Gruppe durch das Feuerwehrhaus und vermittelte einen Eindruck über das Gebäude und seine Nutzbarkeiten. Klar durften die Gäste auch in kleinen Gruppen eine Fahrt im TSF erleben.Das war für die behinderten Mitbürger ein tolles Erlebnis, selber einmal ein Strahlrohr zu bedienen. (wwa)

 

 Fotos: Wachow

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