Jugendflamme 2 und 3 in Kausen abgelegt
Auch in diesem Jahr standen für einige Jugendliche der Jugendfeuerwehr Flammersfeld, wieder freiwillige Prüfungen auf dem Programm.
Sharleena Klein aus Ahlbach und Sarah Wittlich aus Burglahr bestanden mit Erfolg die Jugendflamme Stufe 2, bei der sie von Standrohr setzen, über Knoten und Stiche, bis hin zur theoretischen Fragenbeantwortung, ein breites Aufgabenfeld der Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr bewältigen und abrufen mussten.
Die Stufe 3 der Jugendflamme sieht hingegen ein bisschen anders aus. Hier ist auch Teamarbeit gefragt. Marcel Klein, Florian Hochfeld, Gertrud Sich, Maximilian Krug und Daniel Kaufmann traten in der Gruppe an um diese Stufe abzulegen und das letzte Abzeichen zu erringen, welches sie in ihrer Jugendfeuerwehr-Karriere ablegen können.
Schon im Vorhinein wurde fleißig geübt und ein Soziales-Projekt musste vorbereitet werden.
Hier entschieden sich die Jugendlichen dafür, zusammen mit dem Wohnheim der Lebenshilfe, bei den Westerwälder-Natur-Erlebnis-Tagen zu helfen, und die Wohnstätten des Behindertenwohnheims besser kennen zu lernen. Im Vorfeld bot Sozialpädagogin Mareike Bode (Mudersbach) einen kleinen Workshop an, damit sich alle besser in das Thema „Behinderungen“ einfinden konnten. Hier machten die Jugendlichen sich z.B. Gedanken über den Begriff „Behinderung im Wandel der Zeit“ und die verschiedenen Wohnmöglichkeiten, welche Menschen mit Behinderungen haben.
Der darauf folgende Tag begann mit einer kurzen Einführung und Erläuterung über die Lebenshilfe, durch den Betreuer und Mitarbeiter Heinz Parting, und einem Rundgang durch Therapie- und Wohnräume der Bewohner.
Doch auch Erste Hilfe und feuerwehrtechnische Aufgaben wurden abgefragt und das soziale Projekt musste anschaulich vorgetragen werden.
Für die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Flammersfeld kein Problem, und so konnte auch diese Prüfung erfolgreich abgelegt werden.
Wir gratulieren allen Prüflingen noch einmal recht herzlich. (jd)

Alle Teilnehmer der Jugendfeuerwehr Flammersfeld zusammen mit Ihren Betreuern Mareike Bode, Jenny Nöller, Daniel und Stefan Krämer, sowie Ihrem Maskottchen „Teufelchen“.