Über 200 Gäste, Freunde und Kameraden spendeten der Schauübung der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Flammersfeld anhaltenden Beifall. Für die Nachmittagsstunden hatte die Leitung des Löschzuges Flammersfeld im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ die Schauübung der Jugendfeuer angekündigt. Seit drei Jahren verfügt der Löschzug Flammersfeld über eine Jugendfeuerwehr mit einer derzeitigen Mannschaftsstärke von 24 Jungen und Mädchen. Angefangen hatten die jungen Feuerwehrleute um Jugendleiter Stefan Krämer mit 30 Kindern. Das allerdings, stellte sich sehr schnell heraus, war etwas zu viel. So reduzierten sie langsam bis auf 24 und kann somit mit zwei 12wer Gruppen arbeiten. Interessenten können sich auf eine Warteliste setzen lassen. Aus Altersgründen scheiden mitunter Kinder aus oder wechseln in den Löschzug, andere wechseln den Wohnort und stehen deshalb nicht mehr zur Verfügung. Dann kann der nächste auf der Liste nachrücken. Auf dem großen Parkplatz unterhalb des Feuerwehrhauses hatte die Jugendfeuerwehr aus Abfallholz eine kleines Hüttchen gebaut. Daniel Krämer erläuterte den Zuschauer den Ablauf der Übung. Das Hüttchen wurde durch einen Feuerwehrmann kontrolliert angezündet und 20 Sekunden später über Handy der Alarm ausgelöst. Wie beim normalen Notfall lief nun die Alarmierungsschleife ab. Kurze Zeit später rückten zwei Fahrzeuge mit der Jugendfeuerwehr an. Aufstellung hinter dem Fahrzeug, Anweisungen und Einteilung der Gruppen folgte. Während sechs Kinder, jeweils zwei, die Schläuche ausrollten und die Spritzen aufsetzten flitzte eine vierte Gruppe zum Überflurhydranten und stellte die Wasserversorgung her. Weitere Gruppen nahmen die Sicherung der Einsatzstelle und die Schlauchverbindung zwischen Hydrant und Verteiler vor. Dann hieß es schon nach knapp drei Minuten „Wasser marsch“. Beifall gab es anschließend nicht nur von den Eltern der Jugendfeuerwehrler. Nach Abbau und Einräumung nahmen die meisten Jugendfeuerwehrler die Gelegenheit wahr den lieben Familienmitgliedern zu erläutern was sie da vollbracht hatten. (wwa)
Fotos: Jugendfeuerwehr Flammersfeld demonstrierte ihre Leistungsfähigkeit
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Fotos: Wachow