Die Jugendfeuerwehr des Löschzuges Flammersfeld veranstaltete im Rahmen einer Schauübung ihre Jahresabschlussübung am und um das Bürgerhaus in Flammersfeld.
Der stellvertretende Wehrführer des Löschzuges Flammersfeld, Dirk Schüler, begrüßte neben vielen Eltern der Jugendfeuerwehrler auch den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld Manfred Maurer, den Verbandsgemeindewehrleiter der Verbandsgemeindefeuerwehr Flammersfeld, Dieter Lehnhard, den Kreisjugendfeuerwehrwart Hans-Peter Fries sowie die Ortsbürgermeister der umliegenden Ortsgemeinden im Löschbezirk Flammersfeld und die Wehrführer und stellvertretenden Wehrführer der umliegenden Löschzüge. Der Löschzug Flammersfeld sei stolz auf seinen agilen und wissbegierigen Haufen an Kindern. Seit einem Jahr sind sie mit ungemindertem Eifer, Freude und Tatendrang bei der Sache. Einen besonderen Dank richtet Schüler an die fünf jungen Feuerwehrleute die als Jugendfeuerwehrteam die Jugendgruppe leiten und ausbilden.
Bei der Übung wurde angenommen dass das Bürgerhaus nach einer Fettexplosion in Vollbrand geraten sei. Im Gebäude selber seien keine verletzten Personen mehr vorhanden. Die, bei der Explosion Anwesenden hätten sich noch in den Außenbereich retten können, seien dort aber verletzt liegen geblieben. Die jungen Feuerwehrleute mussten diese Personen finden, bergen und an einer Sammelstelle erstversorgen. Unterstütz wurde der Löschzug Flammersfeld bei der Übung durch Fahrzeuge des Löschzuges Horhausen und Oberlahr. Die Fahrzeuge rückten nacheinander an, gingen in Position und entließen ihre Besatzungen zum großen Einsatz. Zwei Trupps gingen mit zwei Tragen zur Menschenrettung vor. Die Geborgenen wurden außerhalb des Gefahrenbereiches in der Nähe der Gäste versorgt. Im Einfahrtsbereich zum Parkplatz des Bürgerhauses wurde die Wasserversorgung mittels eines Unterflurhydranten sichergestellt. Die weitere Wasserversorgung übernahm ein TLF über zwei Verteiler. Mit zwei C-Rohren gingen zwei weitere Trupps zum Angriff vor. Zusätzlich wurde noch ein Wasserwerfer installiert.
Nach Abschluss der Übung und der Manöverbesprechung waren Beteiligte und Gäste eingeladen zum gemütlichen Zusammensein. Der Erlös, so Schüler, komme dem Feuerwehr-Förderverein des Löschzuges Flammersfeld zu Gute. Jeder Bürger habe die Möglichkeit für 12 Euro Jahresbeitrag Mitglied dieses Fördervereins zu werden. Der Förderverein unterstütze die Tätigkeit des Löschzuges. So würden zum Beispiel Gerätschaften besorgt die aufgrund der angespannten Haushaltslage der Kommunen sonst nicht angeschafft würden aber dringend benötigt. So soll zum Beispiel ein Erstehilfe - Rucksack beschafft werden, der es ermögliche, verletzte Personen eine bessere Erstversorgung bieten zu können. – wwa -
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Foto: Den Wasserwerfer setzten die jungen Männer der Jugendfeuerwehr Flammersfelder ein
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Foto: Viele Verletzte galt es für die Jugendfeuerwehr Flammersfeld zu versorgen
Fotos: Wachow