Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Flammersfeld

Alle zwei Jahre findet bei der Flammersfelder Jugendfeuerwehr der allseits beliebte und erlebnisreiche Tag der „Berufsfeuerwehr“ statt.
24-Stunden lang erleben die Jugendlichen einen Tag im Feuerwehr-Gerätehaus mit Übungen, Ausbildung und Fahrzeugpflege, ähnlich einer Berufsfeuerwehr, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit sein muss.

Früh morgens um 9Uhr ging es los und die 27 Jugendlichen wurden in drei Gruppen eingeteilt.
Jede Gruppe bekam einen Gruppenführer aus dem Jugendfeuerwehr-Team zugewiesen und hatte nun über den Tag verteilt 6 Einsätze zu bewältigen.
Vom Fehlalarm über den Waldbrand bis hin zum Gefahrguteinsatz war beim diesjährigen Berufsfeuerwehrtag im Mai, alles mit dabei.

Die Jugendlichen hatten viel Spaß über den eigenen Haus-Gong alarmiert zu werden und
erst während der Einsatzfahrt zu erfahren, welche Hilfe geleistet werden muss, was gefordert wird.
Hier konnten sie endlich auf ihr gelerntes Wissen zurückgreifen, es nutzen und zeigen wie  fit sie in den einzelnen Aufgabengebieten der Feuerwehr schon sind.

Auch die vier neuen Mitglieder wurden voll integriert und bekamen von den älteren gezeigt wie man einen Angriff aufbaut und was bei einem Windbruch zu beachten ist. Auch der Umgang mit der Brandmeldeanlage im Behindertenwohnheim der Lebenshilfe in Flammersfeld ist wichtig zu beherrschen und wurde von Gruppenführer und Ausbilder Daniel Krämer nach dem Alarm direkt vor Ort erläutert.

Wie man Brände richtig unter Kontrolle bringt wurde natürlich in jeder Gruppe mit einer „heißen Übung“ geübt.
Mülltonnenbrand, Heckenbrand und sogar ein Wohnhausbrand fanden auf dem alten Flammersfelder Kirmesplatz statt und wurden von den Jugendlichen souverän gemeistert und nach kurzer Zeit schon „Feuer aus“ gemeldet.

Natürlich durfte auch in diesem Jahr die Tierrettung nicht fehlen. Ein Affe war in Rott entlaufen und musst nach langer Suche vom Baum gerettet werden. Bei dieser Übung war es wichtig den Umgang mit Leitern und Seilen zu beherrschen ohne die Einsatzkräfte oder das Tier in Gefahr zu bringen.

Doch auch der Umgang mit Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Einsatzort stand auf dem Plan, denn immer wieder befanden sich Personen in Gefahr, sei es bei einem Autounfall, wo der Autofahrer unter Schock stand und eine verunfallte Fahrradfahrerin dem Rettungsdienst übergeben werden musst oder der Fahrer eines Pkw´s, der seinen Anhänger samt Gefahrgut verlor und sich bei dem Versuch sich selber zu helfen die Finger mit gefährlicher Säure verätzte.
So lernten die Jugendlichen, dass es nicht immer nur um das Löschen an sich geht, sondern es auch wichtig ist, die Erste Hilfe zu beherrschen.
Hier standen uns auch die vielen helfenden Hände des aktiven Löschzuges zur Seite, die immer wieder kleine Rollen übernahmen um die Szenarien so naturgetreu wie möglich umzusetzen.

Zum Abschluss wurde noch zu einer gemeinsame Vermisstensuche alarmiert in der es hieß die verschwundenen Betreuer wieder zu finden und ans Feuerwehrgerätehaus zu bringen, damit es endlich zum Abschlussgrillen kommen konnte und der Tag so einen gelungenen Abschluss fand und mit einer gemeinsamen Videonacht den passenden Ausklang fand.

Zu dem 5-köpfigen Jugendfeuerwehrteam kamen 12 Helfer hinzu, ohne die der Berufsfeuerwehrtag nicht stattfinden konnte und bei denen wir uns hier für ihre Hilfe bedanken. (jd)

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P5200007.JPGLöschangriff beim Mülltonnenbrand auf dem Kirmesplatz in Flammersfeld

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Am Einsatzort ankommende Jugendfeuerwehrler zum Absperren und Beseitigen eines Windbruches