Einen anstrengenden aber auch erlebnisreichen Tag erlebten die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Flammersfeld der Verbandsgemeindefeuerwehr Flammersfeld am „Tag der Berufsfeuerwehr“.

Die Jugendleiter unter der Leitung von Stefan Krämer teilten die Kinder in zwei Gruppen eing. Jede Gruppe hatte sechs Einsätze zu bewältigen. Dazu gehörten jeweils eine Ölspur. Hier sollten die Kinder lernen wo die Gefahren lagen und wie man eine Ölspur beseitigt. Dann gab es einen Fehlalarm der Brandmeldeanlage im Behindertenwohnheim der Lebenshilfe in Flammersfeld. Es sollten die Grundsätze zur BMA erlernt werden und der Umgang dieser Einrichtung.

Auf dem Kirmesplatz war ein Holzstapel in Brand geraten der Gelöscht werden musste. Ebenfalls stand eine Tierrettung auf dem Einsatzplan. Bei diesen Übungen war es wichtig den Umgang und Einsatz von Leitern und Seilen zu demonstrieren. Die erste Gruppe hatte dann noch einen Verkehrsunfall mit Erste Hilfe Maßnahmen und die zweite Gruppe eine Vermisstensuche, ebenfalls mit Erster Hilfe, durchzuführen.

Morgens um sieben Uhr ging es bereits los. Antreten, einteilen in Gruppen und Anweisungen und Instruktionen entgegen nehmen. Den Gruppen wurden ihre Fahrzeuge zugewiesen. Im Einsatz waren alle Fahrzeuge Löschzuges Flammersfeld und der Mannschaftstransportwagen aus Horhausen. Gemeinsam wurde das Frühstück eingenommen als es abrupt durch den ersten Einsatz unterbrochen wurde. Der Ernst des Tages begann und sollte einen kleinen Einblick in den möglichen Ablauf eines Berufsfeuerwehrmannes geben. Als Gruppenführer waren Philipp Krämer und Sylvia Weiß eingesetzt. Diese beiden hatten die Aufgabe die Kinder bei den Einsätzen einzuteilen. Beteiligt waren an diesem Tag zudem insgesamt 12 Helfer aus dem Aktiven Zug des Löschzuges Flammersfeld. Auch das gemeinsame Mittagsessen wurde wieder durch den Hausgong unterbrochen wurde, weil eine Gruppe wieder in den Einsatz musste.

Die gemeinsame Abschlussübung beider Gruppen war ein Großbrand auf dem Kirmesplatz. Die Gruppen befanden sich beide im Feuerwehrgerätehaus als der Alarm sie in den Einsatz rief. Ein Holzhäuschen mit Garage stand in Flammen und musste durch vier Löschtrupps unter  Kontrolle und gelöscht werden.

Zum Abschluß hieß es anschließend sauber machen aller Gerätschaften und des Feuerwehrhauses. Zur Belohnung für den anstrengenden Tag gab es ein gemeinsames Grillen mit einer Videonacht.

Zwischen den Einsätzen gab es ein Rahmenprogramm das Sport, theoretische Schulungen, wie Atemschutz und Funkkunde beinhaltete. Das Essen musste vorbereitet werden und es gab auch noch Fahrzeugkunde und –pflege. Jugendwart Stefan Krämer bezeichnete diesen Berufsfeuerwehrtag als einen insgesamt sehr gelungenen Tag. Die Jugendfeuerwehrler hätten, genau zwei Jahre nach Gründung, ein sehr gutes Wissen und sehr viel Spaß an der Jugendfeuerwehrarbeit. –wwa –

 

 

Fotos: Wachow

 

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